„Schäferhundzucht ist Gebrauchshundzucht, muß immer
Gebrauchshundzucht
bleiben, sonst ist sie keine Schäferhundzucht mehr!”
(Zitat: Rittmeister von Stefanitz, Der Begründer der Rasse des
Deutschen Schäferhundes)
Ulrich Kordsmeyer 
Seit frühester Jugend interessierte ich mich für den
Hundesport. Anfangen konnte ich damit, als ich in Rheine einen Züchter fand der
mich für seinen Freund den Hund arbeiten lies. Somit trat ich als Jugendlicher,
dem Schäferhundverein OG-Rheine und dem aktiven Hundesport bei. Später lernte
ich meine Frau Edith kennen, die dafür nichts übrig hatte und unterbrach den
Hundesport für 8 Jahre. Als meine Ehe in die Brüche ging, widmete ich mich
wieder dem Hundesport und lernte meine spätere Verlobte Manja kennen. Mit ihr
habe ich dann mit Dobermännern in Gronau gearbeitet. Da Manja lieber mit einem
Deutschen Schäferhund arbeiten und züchten wollte, haben wir das Lager
gewechselt. Somit begann ich mir einen passenden Schäferhund zu kaufen. Wie
gesagt, wollte ich immer Hundesport betreiben und habe mir eine schwarze Hündin
aus der Leistungslinie gekauft. Da ich aber bei meiner Wahl falsch lag, wurde
aus dieser leider nichts.
Im Jahre 1999 legte ich mir einen eigenen Zwingernamen
und eine eigene Zuchthündin zu. So kam Baccara von der Villa Rose zu mir und war
lange Jahre bei mir. Leider brachte mir das Zulegen eines eigenen Zwingernamens
Probleme, die sich auf meine damalige Beziehung niederschlug. Somit endete auch
meine zweite Beziehung mit Manja, die sich mit einem Figuranten zusammen tat.
Aus Bacca habe ich später sehr gute Nachzucht erhalten. Unter anderem Britta v.
Haus Ulko, die mit 9 Monaten auf ihrer ersten Ausstellung in den NL bei 38
gemeldeten Hündinnen, als jüngste den 12ten Platz machte. Weitere Erfolge mit
ihr waren: 2. Platz im Stadtlohn vor Gerd Dexel und den 1. Platz in Borne(NL).
Diese Erfolge feierte ich zusammen mit meiner jetzigen Lebenspartnerin
Sabine.
Über meinen Beruf als Diensthundeführer bei der
Bundeswehr, kam ich 2003 über unseren Ausbilder an einen sehr guten Rüden. Es
handelt sich um Bosch von der Pfalz, der 3maliger BSP-Teilnehmer war. Und den
ich 2005 auf der LGA Waterkant führte. Wer Bax (Bosch) nicht richtig kennt, dem
sei gesagt, dass er ein sehr dominanter und schwer zu führender Rüde ist. Mehr
zu unserem Bax ist unter seinem Namen nach zu lesen.
Nach einem erfüllten Sportlerleben ist unser Bax (Bosch)
in den Ruhestand gegangen. Er hat bis dahin 40 Prüfungen bestanden und davon
alleine 31 Schutzhundprüfungen (alle bestanden), 29 SchH3-Prüfungen, 1 FH 1und 5
FH 2. Seine besten Einzelergebnisse sind 100 98 100. Bax war im seiner aktiven
Zeit 3 x auf der Bundessieger-Prüfung 2000, 2001, 2002 und einmal auf der FCI in
Gotha 2001. Im Jahr 2005 war er das letzte Mal mit Ulli auf der LGA in Twist
vertreten.
Am 18.04.2011 ist Bax im Alter von 13 1/3 Jahren ruhig
eingeschlafen. Wir werden ihn nie vergessen, da er uns zur Leistungssport
gebracht hat. Durch ihn hat Ulli sehr große Freude am Hundesport und dem
Ausbilden von Leistungshunden bekommen.
Sabine Mauritz 
Seit ich 6 Jahre bin, wird mein Leben durch den
Deutschen Schäferhund begleitet. Wir (meine Schwester und ich) bekamen den
ersten Schäferhund Senta von unseren Eltern geschenkt. Sie war 10 Jahre
unsere ständige Begleiterin und Spielkameradin. 1987 wollte meine Schwester nach
dem Tod von Senta eine eigene Hündin haben. Diese nannte sie an Erinnerung an
unsere erste Hündin auch Senta. Genau wie unsere vorherige war auch diese ein
normaler Familienhund. Nachdem meine Schwester zu ihrem damaligen Verlobten zog,
blieb Senta bei mir bis sie im Jahr 2000 starb. Die letzten Monate von unserer
2. Hündin hatten bei mir tiefe Narben auf meine hundebegeisterten Seele
hinterlassen, und ich wollte erstmal ohne Hunde leben.
Dies klappte bis zu dem Zeitpunkt, als ich meinen
jetzigen Lebensgefährten Ulrich kennen lernte. Er hatte 4 Deutsche Schäferhunde
mit der er eine Zucht betrieb. Da Ulli zu dieser Zeit im Bereich Hochzucht
züchtete und seine Hunde auf Schauen ausstellte, lernte ich das Schaulaufen. Wie
es sich später zeigte waren wir ein richtig gutes Team geworden und hatten mit
der Hochzucht sehr gute Erfolge. In Britta fand ich eine Hündin mit der ich sehr
gerne Schauen besuchte, weil sie immer vordere Plätze belegte.
Durch das beobachten, wie Ulli mit Bax (Bosch)
arbeitete, und dabei ausgeglichener war reizte mich das arbeiten mit dem
Deutschen Schäferhund. Somit beschlossen wir zusammen im Jahr 2003 einen
Schlussstrich unter unsere Hochzucht zu machen und auf die Leistungslinie zu
wechseln.
Meine erste eigene Hündin Kia vom Haus van Hipp war für
mich als Anfängerin im Hundesport eine große Herausforderung. Mit Hilfe und
Unterstützung von Ulli konnte ich sie ausbilden und machte im Jahr 2007 die
Körung mit ihr.
Kia hat im Oktober 2009 bei der Wiederankörung in
Ostrhauderfehn eine Körklassenverbesserung von Kkl. 2 auf Kkl. 1 bekommen.
Leider hat Kia sich nicht an unsere Tochter gewöhnen können. Wir wollten sie
aber nicht verkaufen hat Ulli sich entschlossen sie vor den Dienst weiter
auszubilden. Und natürlich mit großem Erfolg, Kia bestand die DPO BW
(Dienstprüfungsordnung der Bundeswehr) im April 2010 nach einen Monat
Arbeit.
Celine und ich haben uns eine kleine Hündin aus Bonnie
vom Westerloh und Falko vom Wolfsblick genommen. Mandy ist eine sehr dunkle und
triebige Hündin.
Celine Amber Mauritz 
Am 18.09.2009 hat unser Team Verstärkung durch unsere
Tochter Celine erhalten. Ob sie später Hundesportlerin wird werden wir sehen.
Sie ist unser ganzer Stolz und Sonnenschein.
Am 02.06.2011 habe ich meinen ersten Hund Queeny vom
Jakobshäusen von meinen Eltern geschenkt bekommen.